OSIF GmbH Optische Sensortechnik für Inspektion und Formerfassung

Inspektionssystem zur Ermittlung von kontrastschwachen Abweichungen auf gleichmäßig texturierten großen Flächen

TexInspector

Der TexInspector ist ein berührungslos arbeitendes optisches Inspektionssystem zur produktionsbegleitenden 100%-Qualitätskontrolle von gleichmäßig strukturierter Endlosware, wie z. B. Kohle- und Glasfasermatten, Wirkwaren in der (technischen) Textilindustrie oder auch strukturierte Kunststoffe und geprägte Bleche. Es dient der automatischen Erkennung von Störungen in der Oberflächentextur, die unter anderem durch Löcher, Verzerrungen oder Eindrücke hervorgerufen werden. Erkennbar sind dabei jegliche Abweichungen von einer regelmäßig texturierten, bzw. geprägten Oberfläche - auch mit schwachem Kontrast.

Vorzüge

  • Produktionsbegleitende 100%ige Oberflächenkontrolle von Bandwaren
  • Automatische Ermittlung von Texturabweichungen ohne Einlernen von Fehlerarten
  • Zerstörungsfreies und berührungsloses Inspektionssystem
  • Einfache und schnelle Einstellung des Systems
  • Hohe Inspektionsgeschwindigkeit
  • Automatische Fehlerdokumentation in kundenspezifischem Inspektionsprotokoll
  • Qualitätsnachweise für den Endkunden
  • Auswirkungen von Produktionsänderungen sofort qualifizierbar
  • Einfache Integration in Produktions- anlagen dank des kleinen Bauraumes des Systems
  • System weitgehend unabhängig gegenüber Schwankungen der Materialgeschwindigkeit
  • Vermeidung der stark ermüdenden manuellen Inspektion
  • System individuell an Fehlerspektrum des Kunden anpassbar
  • Minimaler Wartungsaufwand
  • Optional: Markierung der Fehlstellen auf dem Material
  • Optional: Statistische Auswertung der Fehler

Anwendungsgebiete

  • Inspektion von Wirkwaren in der (technischen) Textilindustrie
  • Inspektion von Kohle- und Glasfasermatten, Geflechte aus Metall z.B. für Siebdruckanwendungen
  • Inspektion von strukturierten Kunststoffen und Blechen

Erkennbare Fehler

Abweichungen von der regelmäßigen Oberflächentextur - auch mit schwachem Kontrast

  • Löcher
  • Verzerrungen
  • Eindrücke
  • Schädigung der Deckschicht
  • Fehlerhafte Bahnbreite

Systemaufbau und Funktionsweise

Der TexInspector besteht im Wesentlichen aus der Auswertesoftware, einem hochauflösenden Zeilenkamerasystem, einer Beleuchtungseinheit, einem Weggeber (Encoder) zur Positionserfassung und einem Industrie-PC mit Monitor. Das Material wird (z. B. auf einen Inspektionstisch) unter der Zeilenkamera hindurch bewegt. Dabei wird das zu inspizierende Material von der Kamera im Auflicht erfasst. Die aufgenommenen Zeilen werden vom Messrechner zu Bildern des Inspektionsobjektes zusammengefügt und in diesen nach Fehlstellen im Material gesucht. Die detektierten Fehlstellen werden farblich auf dem Monitor dargestellt und in ein Inspektionsprotokoll eingetragen. Entsprechende Bilder der Fehlstellen können bei Bedarf, z. B. für eine nachgelagerte Begutachtung, ebenfalls abgespeichert werden. Optional können fehlerhafte Bereiche direkt auf dem Material markiert und/oder Signalausgänge gesetzt werden.

Leistungsmerkmale

In der Standardausführung ist das System mit einer Zeilenkamera mit 8196 Bildpunkten ausgestattet. Die mit dieser Kamera maximal zu inspizierende Materialbreite richtet sich dabei nach der auf dem Material vorhandenen minimalen Texturgröße. Wenn z. B. das kleinste Texturelement (also die Periodenlänge des Musters) eine Größe von 2 x 2 mm hat, dann kann eine Materialbreite von ca. 1640 mm inspiziert werden. Bei einer maximalen Abtastfrequenz des Systems von 3 kHz und der o. g. minimalen Texturgröße ist eine Inspektionsgeschwindigkeit von 36 m/min erreichbar.

Fehlerverarbeitung

Der TexInspector analysiert die auf dem Inspektionsobjekt vorhandene regelmäßige Textur der Oberfläche und registriert jegliche Abweichung von dieser. Überschreitet die Fläche der erkannten Abweichung eine individuell wählbare Größe, wird dieser Bereich als fehlerhaft deklariert. Ebenso unterliegt die Bahnbreite einer kontinuierlichen Prüfung. Abweichungen von einer Soll- bzw. Mindestbahnbreite können somit auch als Fehler angezeigt werden. Darüber hinaus kann der Kunde entscheiden, welche weiteren Schritte nach der Fehlererkennung durchlaufen werden sollen. Diese sind z. B. Abspeicherung des Fehler-Detailbildes für eine nachgelagerte Qualitätskontrolle durch das Personal oder die (akustische/visuelle) Signalisierung für den Maschinenbediener, um einen zeitnahen Eingriff in den Produktionsprozess zu ermöglichen.

Produktbroschüre TexInspector

(PDF; 977 KB)

Bildschirmkopie des TexInspectors

Bildschirmkopie des Inspektionssystems: Gefundene Fehlstellen werden farblich markiert dargestellt. Weiterhin wird die zuletzt gefunde Fehlstelle als "Foto" angezeigt.

Unterschiedliche Fehlstellen, die vom Inspektionssystem identifiziert werden (Messbreite 1 m, Fehlergröße ca. 10 mm)

| Letzte Aktualisierung: 27. Aug 2010 |