OSIF GmbH Optische Sensortechnik für Inspektion und Formerfassung

Inspektion von Siebdruckgewebe und -masken

ScreenInspector

Der ScreenInspector dient der optischen, berührungslosen Inspektion von gerahmten Siebgeweben und der auf den Geweben aufgebrachten Siebdruckmasken.

Der technische Siebdruck hat als hochauflösendes, schnelles und preiswertes Beschichtungsverfahren Einzug in die moderne Technik gehalten. Dabei ist jedoch die Kontrolle des Gewebes und der Druckmaske entscheidend für die Qualität des Endproduktes, da Fehler in den Druckmasken oder Geweben unmittelbar zu Druckfehlern führen.
Mit dem ScreenInspector ist eine schnelle und kostengünstige, vollflächige Überprüfung auf einfache Weise realisierbar. Durch direkten Vergleich mit den CAD-Daten der Maske kann der ScreenInspector präzise zwischen Maskenflächen und offenen Siebflächen unterscheiden. Auf diese Weise werden Löcher in der Maskenfläche ebenso erkannt wie ungenaue Masken oder Fremdkörper in der offenen Fläche. Durch die Simulation des Farbauftrages wird ein Fremdkörper in der offenen Siebfläche erst dann als Fehler gemeldet, wenn er den Farbfluss erkennbar, d.h. mit realen Auswirkungen, behindert. Durch diesen und andere frei konfigurierbaren Parameter kann das System individuell an die Anforderungen angepasst werden und so die Meldung tolerierbarer Fehlstellen (?Pseudofehler?) wirksam unterdrückt werden.

Vorzüge:

  • Automatische, vollflächige Überprüfung von Siebdruckgeweben und Siebdruckmasken
  • Simulation des Farbauftrages
  • Minimaler Einrichtungsaufwand
  • Hohe Inspektionsgeschwindigkeit
  • Automatische Kalibrierung
  • Pneumatische Türöffnung für ermüdungsfreies Bestücken
  • Reinraumgeeignet
  • Verschleißarm
  • Lange Serviceintervalle
  • Fernwartungsgeeignet
  • Automatische Dokumentation der ermittelten Fehler und Kenngrößen
  • Optional: Hervorheben der erkannten Fehler mit einem Laserpunkt direkt auf der Siebdruckmaske

Anwendungsgebiete

  • Inspektion von gerahmtem Siebdruckgewebe und der darauf aufgebrachten Maske
  • Inspektion von gerahmtem Maschengewebe ohne Maske (Funktionalität des MeshInspectorCross)
  • Positionskontrolle von Passermarken

Ermittlung folgender Kenngrößen

  • Bespannungswinkel des Siebmaterials
  • Mittlere Fläche und mittlere äquivalente Kantenlänge der Maschen
  • Fadenstärke

Erkennbare Fehlertypen

  • Loch in Maskenfläche
  • Offene Fläche erwartet (Maskenfehler)
  • Freie Fläche zu klein (Maskenfehler)
  • Maschenfläche zu klein (Siebfehler)
  • Maschenfläche zu groß (Siebfehler)
  • Fremdkörper in offener Fläche

Systemaufbau und Funktionsweise

Der ScreenInspector ist eine eigenständige Messstation. Je nach Größe des Inspektionsbereiches wird das System als Kreuztisch mit zwei Achsen oder in H-Anordnung aufgebaut. Als Achsen kommen verschleißfreie, luftgelagerte Lineardirektantriebe zum Einsatz, wodurch das System reinraumtauglich und sehr wartungsarm ist. Nach dem Inspektionsvorgang wird ein Fehlerprotokoll mit Fehlerlandkarte erstellt, das bei Bedarf ausgedruckt und als Prüfbericht dem Sieb beigelegt werden kann. Für die nachträgliche Kontrolle kann das Inspektionsprotokoll darüber hinaus archiviert und bei möglichen Reklamationen von Kunden an einem beliebigen Arbeitsplatzrechner mit Hilfe eines Offline- Protokollbetrachters geöffnet und eingesehen werden.
Weiterhin besteht nach dem Inspektionsvorang die Möglichkeit, jede einzelne detektierte Fehlstelle anhand der aufgenommenen Fehlerbilder zu bewerten. Wahlweise können die einzelnen Fehlstellen nacheinander mit einem Laserpunkt auf dem Siebgewebe angezeigt werden. Dies ermöglicht ein schnelles Auffinden des Fehlers und somit auch eine schnelle, manuelle Nachbearbeitung.

Produktbroschüre ScreenInspector

Produktbroschüre ScreenInspector

(PDF; 760 KB)

ScreenInspector

Das System mit H-Achsanordnung für einen großen Messbereich von hier 600 x 600 mm.

Bildschirmkopie

Bildschirmkopie des Systems. Die Darstellung erfolgt sehr übersichtlich auf einem 24" Flachmonitor

Ein Fremdkörper in offener Fläche (Detail siehe unten).

Unterschiedliche Fehlstellen und die Ergebnisbilder.

| Letzte Aktualisierung: 27. Aug 2010 |